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Produkte -> LEON: MPU repairs

Danke LEON - R.I.P

Reparaturanleitung für BALLY und STERN MPUs -17 -35 -100 -200 (Quick & Dirty Übersetzung des Originaltexts)

Neue Version vom 28.1.2002.

Version 3 seit 3.8.2003.

Version 4 seit 6.4.2006.

Ich habe speziell für die BALLY/STERN MPUs -17 -35 -100 -200 ein kleines Testprogramm zur Verwendung mit einem Eprom 2716 geschrieben. Plazieren Sie diese EPROM in U6 und prüfen Sie so die 3 wichtigsten Chips auf U9, U10 und U11. Für den Test werden keine weiteren Programm- und/oder Speicherchips benötigt. Dies ist insbesondere dann interessant, wenn die LED immer an oder aus ist, was bedeutet, dass die Programm-Eproms nicht funktionieren oder gelesen werden können.

Verwendung meines TEST Eproms.

Diese Eprom enthält ein kleines Programm, welches die Ports PA0 bis PA7 und PB0 bis PB7 der beiden Schnittstellenbausteine (PIA 6821) auf U11 und U10

abwechselnd HIGH und LOW, also im 1 Sekundenrhytmus an- und ausschalten. Dieser Test läuft solange die MPU mit Strom versorgt wird.

Das gleiche gilt für die Ports CA2 and CB2 der PIAs 6821 auf U11 und U10.

Diese Programm endet nicht und hängt sich auch nicht auf. Das bedeutet, dass der Test auch dann weiterläuft, wenn ein Ausgang (Port) eines Chips defekt ist. Auf diese Weise ist es möglich, mittels einer LED nebst einem 2kOhm Serienwiderstand, einem Multimeter oder einem Logiktester alle Ausgänge der PIAs zu testen. Als Nachweis, dass der Test läuft, schließen wir eine Kontoll-LED an, welche im Rhytmus des Tests blinkt. The CPU-eigene LED blinkt ebenfalls, da diese an den Ausgang CB1 von U11 angeschlossen ist. Dies gilt natürlich nur, wenn U11 bzw. dieser Port einwandfrei arbeitet.

Dieser Test prüft nur die CPU 6800 (U9) und beide 6821 chips (U10 und U11) und ist nicht von den Speicherchips (U7 und U8) abhängig, ebensowenig wie von den spielespezifischen Eproms (U1, U2, U5, U6)

Seit 2/4/2002 gibt es eine Erweiterung, welche auch die Funktion der Speicherchips auf U7, U8 und U13 prüft. Die Anleitung hierzu findet man am Ende dieser Seite.

Die beiden ICs des Taktgenerators auf U15 und U16 müssen, ebenso wie das Testeprom in U6, funktionieren.

Gleichzeitig bedeutet das, dass, wenn das Testprogramm nicht funktioniert, hierfür nur wenige Bauteile als Auslöser in Frage kommen. Sogar der Baustein, welcher ein "Valid Power (gültiges Stromversorgungssignal)" Signal erzeugt, kann ausser Betrieb sein, wenn wir einen manuellen Reset auslösen.

Anleitung

Wenn der Test außerhalb des Flippers an der Werkbank erfolgt, müssen +5 and +12 Volt angeschlossen werden, die +43 Volt werden nicht benötigt!

Wenn der Test in eingebautem Zustand erfolgt, muss der Stecker J4 vom Solenoid-Driver-Board abgezogen werden, um zu verhindern, dass alle Spulen gemeinsam im Rhytmus des Test angesprochen werden (und die Sicherung durchbrennt). (Anmerkung des Übersetzers: Wir empfehlen die Sicherung für die Spulen zu entfernen.)

Entferne die ICs auf U1, U2, U5 und U6, ebenso wie auf U7 und U8.Für den Anfang entfernen wir auch die PIAs auf U10 und U11.

Wenn das Programm in ein 2716 EPROM gebrannt ist, muss die MPU für 2716 Chips in U6 gejumpert sein. Wenn die MPU für den Einsatz der original PROMs konfiguriert ist, kann ein einfacher Adapter zum Einsatz kommen.

HINWEIS: Wenn die MPU für 2732 in U6 konfiguriert wurde (z. B. Eight Ball Deluxe) kann trotzdem das 2716 Test-EPROM verwendet werden!!!

Der Sockeladapter:

Dieser Adapter wird nur benötigt, wenn das Test-EPROM auf einer MPU eingesetzt wird, welche die originalen Spiele-ROMs (maskenprogrammierte PPROMs) installiert hat.

Es werden nur drei Teile benötigt.

Eine 24-polige IC-Fassung und zwei Mini-Klemmen.

Biege die Anschlüsse 18 und 21 aufwärts. Löte ein 20 cm langes Stück Litze an Pin 18, welches am anderen Ende mit einer schwarzten Mini-Klemme verbunden ist. LÖte an Pin 21 eine entsprechendes Kabel mit roter Mini-Klemme. So einfach ist das.

Der fertige Adapter!

Falls der Adapter benötigt wird, steckt man diesen in U6 und verbindet die schwarze Mini-Klemme mit TP4 (GND) und die rote Mini-Klemme führt zu TP5 (+5 Volt). Jetzt wird das Test-EPROM in den Adapter eingesetzt. ACHTUNG: Dieser Adapter arbeitet nur mit dem Test-EPROM und kann nicht dazu verwendet werden, ein normales Spiele-PROM zu ersetzen.

Die Kontroll-LED.

Die Kontroll-LED wird an das Signal A6 (Adress-Signal 6) angeschlossen. Dies ist Pin 15 der CPU 6800 auf U9. Verbinde den LED-Anschluss mit der grünen Mini-Klemme mit LED mit Pin 15, der andere Anschluss der LED wird mit TP5 (+5 Volt) unter Verwendung eines 1 kOhm Widerstands verbunden. Stelle beim ersten Einsatz sicher, dass die LED wirklich richtig angeschlossen wurde. Berühre mit der grünen Mini-Klemme TP4 (GND) währen die rote Mini-Klemme bereits an +5 Volt angeschlossen ist. Die LED sollte leuchten. Wenn nicht, tauschen Sie die Anschlüsse der LED.

 

 

START:

Eine schwer beschädigte MPU.
Dies sind die einzigen Teile auf der MPU, welche für den Beginn des Tests verwendet werden. Auf DIESER! MPU wird der Adapter verwendet.

Entferne U10 und U11. Das bedeutet zwei Bauteile weniger, welche Ärger verursachen können.

Setze das Test-EPROM in U6, (mit oder ohne Adapter, Erklärung weiter oben). Schließe +5V an Pin 16 und 17 UND +12V an Pin 12 von J4 der MPU an. Die Pins 18 und 19 von J4 gehen an Masse (GND).

Mit etwas Glück blinkt die LED nun im Rhytmus und wir können daran gehen, die Ausgänge der PIAs in U10 und U11 zu prüfen. (Hierfür setzen wir die PIAs in U10 und U11 wieder ein).

Kein Blinken? Versuche eine neue CPU 6800.

Immer noch kein Blinken? Führe einen manuellen Reset durch, indem Pin 40 der CPU 6800 in U9 kurz mit MASSE (GND) verbunden wird. Prüfe, ob nun +5V an Pin 40 der CPU vorhanden sind.

Im nächsten Schritt prüfen wir die Signale von U9. U9 Pin 3 benötigt ein Taktsignal (ungefähr +2,5V). Wenn keines bzw. ein flasches Signal vorhanden ist, prüfe anhand des Schaltplans U15 und U16.

Das gleiche gilt für das zweite Taktsignal an Pin 37 der CPU in U9.

Die CPU muss an Pin 2 +5V zeigen. Anschließend prüft man Pin 5, welche ca. +2,8V haben sollte.(oszillierendes Signal). Pin 4 und Pin 2 müssen beide +5V anzeigen. Zuletzt sollte man an Pin 34 ein positives Signal mit ganz kurzen negativen Ausschlägen messen. Dieses Signal kann nur zuverlässig mit einem Signalprüfer oder -besser- einem Oszilloskop überprüft werden.

Alle Adress-Signale von Pin 9 bis Pin 24 (Schaltplan beachten) sind oszillierende Signale, außer A8, A9, A10 und A13, welche LOW (nahezu 0V) anzeigen.

??? One of these signals should be bad if 6800 was replaced and is ok. ??? (Übersetzer: kein Plan, was LEON damit sagen wollte). Das schlechte bzw. fehlende Signal kann natürlich nachverfolgt unf gegebenenfalls repariert werde.

Eine letzte Fehlermöglichkeit ist, dass der Adressdekoder für U6 nicht funktioniert. Hierzu prüfen wir die folgenden Signale an U6. Pin 18: ohne Adapter 2,5 V (mit Adapter ist der PIN an GND. SIehe oben). Pin 21 = +5V. Pin 20 zeigt nahezu LOW mit kurzen positiven Impulsen, welche wiederum nur mit Signalprüfer oder Oszi zu beobachten sind.

Sind alle Signale ok, sehen wir nun eine blinkende Kontroll-LED! An diesem Punkt können die PIAs in U10 und U11 wieder eingestzt werden.

Alle Ausgänge der PIAs in U10 und U11 sollten nun im Sekundentakt auf und ab tanzen.Prüfe die Ausgänge mit einem Signalprüfer oder Multimeter. Falls ein Ausgang nicht funktioniert, wird er kurzzeitig mit einem benachbarten Augang verbunden. Nun gibt es zwei Möglichkeiten. Erstens: Beide " tanzen" dann ist die PIA 6821 defekt und muss ersetzt werden. Zweitens: Beide Ausgänge funktionieren nicht mehr, was auf einen Kurzschluss auf der Signalleitung hindeutet. Entkopple beide Ausgänge vom Sockel, indem die Pins leicht nach oben gebogen werden. Falls die Ausgänge nun tanzen, dann ist der Fehler im weiteren Verlauf des Signalweges zu suchen, ansonsten ist die PIA 6821 tot.

Fazit: Wenn nun alle Signale vorhanden sind, werden die restlichen Chips (außer U6, welches ja der TEST Chip ist und U7, wenn der Adapter verwendet wird, ansonsten auch U7) eingesetzt werden. Die eingesetzten Chips dürfen den Test nicht beeinflussen. Falls doch, dann stimmt etwas mit einem der eingesetzten ICs nicht und jeder muss sukzessive (nacheinander) geprüft werden.

Nun kann der originale U6 (und gegebenenfalls U7) wieder eingesetzt werden. Starte die MPU neu und zähle das Aufleuchten der MPU-eigenen LED. Auf dem Werktisch blinkt die LED 6 Mal (da keine +43V) im Flipper 7 mal. Vergiß nicht J4 auf dem Solenoid Driver board wieder anzustecken (Übersetzer: und die Sicherung für die Spulen, wenn unserem Rat gefolgt wurde). Es ist nun sichergestellt, dass U9, U10 und U11 ok sind und keine Fehler auf den Daten- und Adressleitungen vorliegen. Nun kann der Test der Speicherchips bzw. der Programmspeicher (evtl. U1, und fast immer U2 und U6) beginnen, abhängig von der Anzahl der Blinker.

Hierzu wird das BALLY Handbuch zu Rate gezogen...

Das Testprogram für das EPROM kann hier heruntergeladen werden... Verwende für Version 4 immer ein 2732 EPROM. Diese arbeitet auf allen BALLY/STERN MPUs, egal, ob auf dieser U6 für ein 2716 oder 2732 EPROM konfiguriert ist. Wenn sich ein originales Masken-ROM (oben beschrieben) auf U6 befindet, dann muss wieder der Adapter eingestzt werden.

Das EPROM kann bei mir bezogen werden. Der Preis beträgt 20$ oder 15 euro...

Für alle, die keine Eproms brennen können oder wollen, gibt es fertige Eproms mit Leons Images hier im Shop

Zur Testerweiterung für die Speicherchips U7, U8 und U13 geht es hier lang...

 

 

Wenn die MPU auf dem Werktisch in einem Testaufbau betrieben wird, werden nur +5V und +12V benötigt. Die +43V werden nur dann in den Test miteinbezogen, wenn die Platine in einem Flippergerät angeschlossen ist. Ohne die +43V Spannungsversorgung blinkt die LED nur 6 Mal, anstatt 7 Mal...

Wenn eine Verbindung zwischen Widerstand R23 (oben) und Widerstand R17 (oben) hergestellt wird, glaubt die MPU, die +43V wären vorhanden und bootet komplett (7 Mal Blinken). Wie kann das sein?

Nun, die +43V werden auf 5V reduziert und in eine Impulsfolge verwandelt. Dieses Signal kommt von U10 Pin18 und von dort kontrolliert die MPU das Vorhandensein dieses Signals. Wenn also dieses Signal tatsächlich vorhanden ist, muss die +43V Versorgung in Ordnung sein. Durch die o. g. Verbindung der Widerstände wird die +43V Versorgung aber nur vorgetäuscht. Die " Signalfolge ", welche als Interrupt für die Anzeigen verwendet wird, kommt von U12 und füttert die weiteren Komponenten mit der " Signalfolge ", welche normalerweise durch die +43V erzeugt wird. Also denkt die MPU tatsächlich, es handle sich um ein gültiges Signal und startet komplett (7 Blinker)!

Hier sieht man eine MPU auf der die Verbindungen mit 2 Mini-Klemmen hergestellt wurden...

Danke LEON - R.I.P